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  Fachlaufbahnen

 Themen im Fachforum  ::   Fachlaufbahnen


Im Newsletter 597 hatten wir uns mit dem Thema "Fachlaufbahn" beschäftigt. Die Kernthese lautete:
Neue Schulterklappen mit Streifen statt Sternchen könnten im schlimmsten Fall nur Mitleid auslösen: "Na, zur Führungslaufbahn hat es wohl nicht gereicht." Wie will der Personalstratege das verhindern? Eigentlich ganz einfach: Indem er nicht an Laufbahnsystemen herumdoktert, sondern sich die Schlüsselpositionen im Unternehmen anschaut und angemessen bewertet. ... Auf einen tollen Titel könnte man dann getrost verzichten. (Der komplette Beitrag im MWonline-Weblog)


Gunther Mathy (19.2.2010): Sehr geehrter Herr Thönneßen,
in Ihrer aktuellen Ausgabe von MWonline polemisieren Sie gegen die Fachlaufbahn (zwar mit der Einschränkung des Fragezeichens in der Überschrift, wie sonst in der Boulevard-Presse üblich).
Ihr Vorschlag für die Lösung des Problems ist dann, dass man "sich die Schlüsselpositionen im Unternehmen anschaut und angemessen bewertet."

Genau, darum geht es! Dann halte ich es für ein Gebot der Transparenz und Fairness gegenüber den MitarbeiterInnen, dass man auch klar macht, welche Anforderungen an die MitarbeiterInnen das Unternehmens für diese Schlüsselstellen hat und wie das "honoriert" werden soll. Und dann führt die notwendige Transparenz über Schlüsselstellen im Unternehmen zu einer Konstruktionen wie der Fachlaufbahn. Dass "Theoretiker" das nun für Blödsinn halten, liegt dann wohl eher daran, dass sie Ursache mit Wirkung verwechseln und ihnen ein Schuss Praxis fehlt.
Mit freundlichen Grüßen, Gunther Mathy

 

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